Berlin - Ecke Schönhauser

50er/Drama, DDR 1957

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Im Berlin der 50er Jahre versammeln sich im Stadtteil Prenzlauer Berg unter dem U-Bahnbogen an der Ecke Schönhauser Allee regelmäßig eine Gruppe gelangweilter Jugendliche. Mit Mutproben fordern sie sich gegenseitig heraus und entfliehen so den Problemen ihres Alltags. Etwa ist der Stiefvater von "Kohle"(Ernst-Georg Schwill) ein Alkoholiker und droht dem Jungen regelmäßig mit Schlägen. Angela (Ilse Pagé) kommt zu den Treffen der Clique, weil sie ihr Zuhause regelmäßig verlassen muss wenn ihre Mutter ihren Liebhaber empfängt. Die Kriegswitwe fühlt sich einsam und hat ein Vrhältnis mit ihrem Vorgesetzen. Dieter (Ekkehard Schall) kommt zum U-Bahnbogen, weil er in Angela verliebt ist und Karl-Heinz (Harry Engel), der eigentlich aus einem behütetem Elternhaus kommt, gerät auf die schiefe Bahn. Durch kriminelle Geschäfte versucht er am Bahnhof Zoo an Geld zu kommen. Als er seine Freunde Dieter und „Kohle“ mit in die Sache hineinzieht, müssen die drei vor der Polizei in den Westsektor der Stadt fliehen. Ihre tragischer Fluchtgeschichte verändert das Leben der Protagonisten grundlegend. Der dritte gemeinsame Berlin-Film von Gerhard Klein und Wolfgang Kohlhaase ist im Stil des italienischen Neorealismus gedreht. Er zählt laut Deutscher Kinemathek zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen, nicht nur für Berlin-Fans. 2005 wurde er in der Retrospektive „Rebels with a cause“ im Museum of Modern Art in New York präsentiert.
80 Min.
HD
Ab 18 Jahren
Sprache:
Deutsch

Weitere Informationen

Montage:

Evelyn Carow

Kamera:

Wolf Göthe

Komposition:

Günter Klück

Format:

4:3 HD, S/W

Altersfreigabe:

Ab 18 Jahren

Sprache:

Deutsch

Weiterführende Links:

IMDb

Filmportal