DeAD (2013)

DeAD

Drama 2013

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103
Deutschland

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Patrick, allein, erwartungslos, orientierungslos, begibt sich nach dem Selbstmord seiner Mutter auf der Suche nach dem "Phantom", das er für ihren Tod verantwortlich macht - seinem Vater - auf eine Heimsuchung der düstersten Art-

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Stab und Cast
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Handlung

Patrick ist mutterseelenallein, als er sich nach dem Selbstmord seiner Mutter auf den Weg macht, seinen mutmaßlichen „Erzeuger“ zu suchen. Er hat keinen besonderen Plan, keine Absicht, auch keinerlei Hoffnung oder Erwartung, außer der, das „Phantom“ endlich zu stellen, das er für den Tod seiner Mutter mit verantwortlich macht. Wie ferngesteuert nähert er sich der Person, die ihn nach der Zeugung nie zur Kenntnis genommen, zum Nichts erklärt hat. Patricks Selbstwertgefühl, seine Wertmaßstäbe sind disparat. Dabei spielt es keine Rolle mehr für ihn, ob dieser Vater ihn als Sohn annimmt oder nicht, denn er weiß, wer auch immer sein Erzeuger ist, dass er für diesen nie existiert hat. Er begibt sich auf eine Heimsuchung der düstersten Art.


Regisseur Sven Halfar: "DeAD ist als eine Metapher zu sehen, bei der davon ausgegangen wird, dass wir die größte Gefahr unserer selbst sind. Dabei wird Gewalt als eine Art Mikrokosmos für komplexe menschliche Reaktionen verwendet, die sich in Form einer vermeintlichen Familienkonstellation entlädt. Patrick ist kein Killer aus Langeweile. Eine einzige Rechnung, die noch beglichen werden will, steht aus: Die Begegnung mit dem Mann, den er für sein Leben verantwortlich macht, und der nie Verantwortung gezeigt hat. Es soll ein Ende haben, was eigentlich keinen Anfang haben sollte. Patrick und sein Freund betreten in ihrer aufgesetzten Maskerade eine künstliche Scheinwelt. Diese familiäre Welt wird als eine überstilisierte, heile Welt dargestellt. Sie zeigt die Oberfläche mit der sie sich schmückt. Darunter scheint der Trieb von Patrick nach seiner Wahrheit durch, der die vermeintlich glücklichen Beziehungen untereinander zerstören wird. Diese Geschichte erzähle ich bewusst ohne psychologisierenden Kommentar. In erster Linie versuche ich ein Gefühl transparent zu machen, das meinen eigenen Regeln gehorcht und keinem klaren Genre zugeordnet werden soll."