Die Russen kommen

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Der 15-jährige Günter glaubt im Jahr 1945 immer noch fanatisch an den Sieg der Nationalsozialisten. Er will seinen Beitrag leisten und jagt einen geflüchteten Zwangsarbeiter, der kurz darauf vom Dorfpolizisten erschossen wird.

Fotos (1/3)
Die Russen kommen (1968)
Die Russen kommen (1968)
Handlung
Im Frühjahr 1945 glaubt in einem Ort an der Ostsee der 15-jährige Günter immer noch fanatisch an den Sieg der Nazis. Die meisten Bewohner fürchten sich vor dem baldigen Einmarsch der Russen. Günter ist jedoch vom Sieg der Deutschen überzeugt und will dafür kämpfen. Er jagt in seinem Fanatismus einen geflüchteten Zwangsarbeiter und nimmt dafür stolz das "EK II" entgegen. Dass der Dorfpolizist den Mann erschießt, als er sein Versteck verlässt, findet Günter jedoch nicht in Ordnung. Als die Sowjetarmee kurz darauf den Ort besetzt, wird Günter wegen Mordes verhaftet. Er beteuert zwar seine Unschuld, will aber nicht zum "Verräter" werden. Der schuldige Dorfpolizist versucht Günter unter Druck zu setzen, woraufhin dieser sein Schweigen bricht, da er die Tat des Polizisten nicht länger decken will.

"Die Russen kommen" ist ein deutscher Spielfilm der DEFA von Regisseur Heiner Carow, der 1968 entstand. Er basiert lose auf der Erzählung "Die Anzeige des Bandes Ferien am Feuer" von Egon Richter. Der Film wurde unter anderem an der Ostsee gedreht, nach seiner Fertigstellung aber nicht gezeigt, da er von den Behörden verboten wurde. Zur Uraufführung kam der Film erst im Jahr 1987. Heiner Carow verwendete zuvor Teile des verbotenen Films zunächst für den ab 1968 gedrehten Film "Karriere", der 1971 in die Kinos der DDR kam. Das Filmmaterial zu "Die Russen kommen" galt lange Zeit als verschollen.
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