Das Ende der unendlichen Geschichte

Not available
in your country
2006/2007 | 614 min
Dokumentarfilm
Winfried Junge, Barbara Junge
Handlung
Und wenn sie nicht gestorben sind… Die Kinder von Golzow - Das Ende der unendlichen Geschichte 1. bis 4. Teil (2006 bis 2008, S/W+Farbe, 614 min.) Als die Chronik der Kinder von Golzow begann, wurde die Oderbruchschule als zehnjährige Schule eingerichtet. Inzwischen gibt es nicht mehr g...

Und wenn sie nicht gestorben sind… Die Kinder von Golzow - Das Ende der unendlichen Geschichte 1. bis 4. Teil (2006 bis 2008, S/W+Farbe, 614 min.)

Als die Chronik der Kinder von Golzow begann, wurde die Oderbruchschule als zehnjährige Schule eingerichtet. Inzwischen gibt es nicht mehr genug Kinder, das Haus wird künftig nur noch als Grundschule genutzt. In den frei gewordenen Klassenräumen ist inzwischen ein kleines Museum mit einer ständigen Filmausstellung der Kinder von Golzow eingerichtet. Winfried Junge erzählt in seinem neuen Werk über die Lebensläufe von fünf Golzowern, die heute alle der Generation 50plus angehören: Ilona und Winfried, die politisch Engagierten, sowie Jürgen, Petra und Christian, zu denen die Filmemacher eine Zeit lang den Kontakt verloren hatten. Zeitsprünge, Lücken in den einzelnen Biografien - die Portraits der beiden Frauen Petra und Ilona enden gar schon zu DDR-Zeiten. So zeichnet diesen Film der Mut zum Fragmentarischen aus, eine reizvolle Herausforderung für den Zuschauer, Fragen zu formulieren, Mutmaßungen anzustellen.

Die Protagonisten

Jürgen, der zweite Jürgen der Klasse, zunächst Maler und Tapezierer, heute Transport- und Lagerarbeiter in Manschnow (Oderbruch): „Es wird schon irgendwie weitergehen, man darf bloß nicht aufgeben.“ (2005)


Christian, früher Landmaschinenschlosser, heute Haustechniker bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau in Berlin: „Mit Anpassen, Umpassen habe ich eigentlich nie Schwierigkeiten gehabt.“ (2005)


Ilona, Elektronikfacharbeiterin und spätere Jugendfunktionärin in Frankfurt (Oder): „Ich bin eben kein Mensch, der gerne vor der Kamera steht, der gerne vorm Mikrofon steht.“ (1982)

Petra, deren Traumberuf Ärztin war, die später als Bauingenieurin nach Mecklenburg zog, lehnte schon 1983 eine weitere Mitarbeit ab: „Wie man sich im Leben zurechtfindet, das kann man auf keiner Schule lernen.“ (1975)


Winfried, Dipl.-Ingenieur für elektronischen Gerätebau, früher auch Kommandeur der Kampfgruppe im Zellstoffwerkes Gröditz (Sachsen): „Wenn der Film nur das Gute von jedem bringt, dann ist doch die Sache am Ende unrealistisch.“ (1983)

Eine à jour Film & Fernsehproduktion GmbH, in Koproduktion mit dem RBB; Redaktion: Birgit Mehler, Rundfunk Berlin-Brandenburg, Buch und Regie: Barbara und Winfried Junge, Kamera: Hans-E. Leupold, Harald Klix, Musik: Gerhard Rosenfeld, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes, der Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH und der Ostdeutschen Sparkassenstiftung im Land Brandenburg gemeinsam mit der Sparkasse Märkisch-Oderland

 
Bilder   
 
 
 

Schreiben Sie Ihre eigene Kundenmeinung

Filmdaten
Regie: Winfried JungeBarbara Junge
Genre: Dokumentarfilm
Thema: DDR, Soziales, Portrait
Jahr: 2006/2007
Themenseiten: Die Kinder von Golzow
Land: Deutschland
Format: 4:3 SD
Farbe: Farbe mit S/W-Anteilen
Ton: Deutsch
Untertitel: Ohne
FSK: 0
Location Scout