Das Wunder von Bern (2003) Poster

Das Wunder von Bern

Drama 2003

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118
Deutschland

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Ein Spielfilm des Regisseurs Sönke Wortmann über den überraschenden Sieg Deutschlands bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in Bern und eine Vater-Sohn Beziehung im Nachkriegsdeutschland.

Fotos (1/6)
Das Wunder von Bern (2003)
Das Wunder von Bern (2003)
Das Wunder von Bern (2003)
Das Wunder von Bern (2003)
Das Wunder von Bern (2003)
Das Wunder von Bern (2003)
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
FSK:
6
Handlung

Sönke Wortmanns Film “Das Wunder von Bern” (2003) basiert auf dem sensationellen Erfolg der Fußball-Nationalmannschaft der jungen Bundesrepublik bei der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. Die Geschichte porträtiert verschiedene Aspekte des (Familien-)Lebens im Deutschland der Nachkriegszeit.


Familienvater Richard Lubanski (Peter Lohmeyer) kehrt 1954 schwer traumatisiert aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft zurück, um sich perspektivlos und entfremdet bei seiner Familie im Ruhrgebiet wieder zu finden. Seine Frau Christa (Johanna Gastdorf) sorgt sich mit ihrem Betrieb um die Familie. Richard verliert die traditionelle Rolle als Ernährer und fällt in seiner Hilflosigkeit der Familie zunehmend zur Last. Seine beiden älteren Kinder Bruno (Mirko Lang) und Ingrid (Birthe Wolter) werden mittlerweile erwachsen und beginnen ihr eigenes Leben zu führen. Richard findet keinen Draht zu seinem elf-jährigen Sohn Matthias (Louis Klamroth), der seinen Vater vor seiner Rückkehr noch nicht gesehen hat. Matthias ist begeisterter Fußballfan und hat in dem Nationalspieler Helmuth Rahn (Sascha Göpel), für den er als Taschenträger und Maskottchen arbeitet, einen Ersatzvater gefunden.


Im Nebenhandlungsstrang wird das junge Ehepaar Paul (Lukas Gregorowicz) und Annette Ackerman (Katharina Wackernagel) porträtiert. Die Beziehung zwischen dem Sportreporter Paul und der aus reichem Elternhaus stammenden Annette beleuchtet die BRD der Nachkriegszeit aus einer anderen Sichtweise, der einer jungen und aufstrebenden Nation und glamourösen Gesellschaft. Die Darstellung des Ehepaars Ackerman sorgt für aufheiternde Momente in der andernfalls traurigen Geschichte des Heimkehrers Richard Lubanski und seiner Familie.

Im Verlauf des Films gelingt es Richard, seinem Sohn nach schweren anfänglichen Problemen näher zu kommen. Helmuth Rahn, der zunächst nicht von Nationaltrainer Sepp Herberger (Peter Franke) berücksichtigt wird, erziehlt im Finale das entscheidende Tor beim 3:2 Sieg über Ungarn, welcher der jungen Republik ein neues Gefühl der Zusammengehörigkeit beschert.

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