Stachoviak

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1988 | 35 min
Kurzfilm
Philip Gröning
Handlung
Diese Geschichte ist traurig. Denn da geht es um eine einfache Sehnsucht - zu sein wie die anderen und dabei glücklich - und um einen, der daran scheitert, ganz grausam scheitert. Dem der Anpassungswille die Wege abgeschnitten hat, zu sich und den anderen, bis aus Einsamkeit Angst wird, Bedroht...

Diese Geschichte ist traurig. Denn da geht es um eine einfache Sehnsucht - zu sein wie die anderen und dabei glücklich - und um einen, der daran scheitert, ganz grausam scheitert. Dem der Anpassungswille die Wege abgeschnitten hat, zu sich und den anderen, bis aus Einsamkeit Angst wird, Bedrohtheit, Vernichtung. Gegen die setzt er sich zur Wehr. Das scheint dann wie Hass. Ist aber eher letzter, fehlgeschlagener Versuch der Rettung, Befreiung. Denn der Amokläufer zerschlägt nie nur den anderen, sondern immer auch den Knoten, der er selber ist.

Dieser Film ist ein Anschlag, denn er erzählt nicht von Stachoviak, er IST Stachoviak, ist das Innere seines Kopfes, der zerbricht. Man muss ihn anschauen wie ein Bild.

 
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Filmdaten
Regie: Philip Gröning
Drehbuch: Philip Gröning
Darsteller: Peter CieslinskiTessi Tellmann
Kamera: Hito Steyerl
Schnitt: Philip Gröning
Produktion: Philip Gröning
Genre: Kurzfilm
Jahr: 1988
Themenseiten: Philip Gröning
Land: Deutschland
Format: 4:3 SD
Farbe: Farbe mit S/W-Anteilen
Ton: Deutsch
Untertitel: ohne
FSK: k.A.
Filmzitat

"Der Mond wie ein Messer am Himmel, ganz plötzlich voll, ohne Übergang, ohne Ankündigung, wie ein Wutausbruch, ich liege im Bett, kann nicht schlafen, und die Wut tobt in mit in solchem Extrem, dass ich mir die Hände zerbeissen und das Laken zerreissen, und mit Glassplittern - jemanden schlitzen möcht."

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