Kafkas Der Bau

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Thriller 2014

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2014
Deutschland

* Pflichtfelder

3,35 €
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KAFKAS DER BAU erzählt die Geschichte von Franz (Axel Prahl), der sich im Leben eingerichtet hat und das einmal Erreichte nicht mehr aufgeben will. Seine Wohnung ist durchdacht, der Inbegriff der Zivilisation. Und doch ist sein Bau vor Gefahr niemals sicher. So sehr Franz sie ignorieren will – es gibt sie doch, die Welt da draußen. Sie werden kommen. Sie wollen ihn, sie wollen teilhaben an seinem Wohlstand…

Fotos (1/12)
Kafkas Der Bau (2014)
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Kafkas Der Bau (2014) - Poster
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Handlung
Franz ist Ende vierzig. Er hat etwas erreicht, sich seinen Traum erfüllt, lebt mit seiner Familie in seiner hochgerüsteten Eigentumswohnung. Wohlsituiert in einer guten Gegend. Niemand soll ihn hier stören. Franz ist unabhängig und stolz darauf. Seine Wohnung ist sein Bau. Was er nicht merkt: In seinem Bau ist er nicht allein. Da ist jemand. Noch unbemerkt von Franz. Ganz in seiner Nähe. Die Bedrohung ist real. Franz verlässt anfangs hin und wieder seine Wohnung. Er geht in die Stadt. Der Job. Er fühlt sich draußen beinah befreiter als in der Abgeschlossenheit seines Hauses. Bald muss er jedoch wieder zurück. Die Angst um seinen Bau treibt ihn. Doch er betritt den Bau nicht. Er beobachtet den Eingang von außen. Stellt immer wieder neue Betrachtungen darüber an, ob er hier draußen nicht eigentlich sicherer wäre, hat man dort den Eingang wenigstens im Blick. Nur hier draußen kann er die Perspektive potenzieller Gefahrenquellen nachvollziehen. Antizipieren. Franz will hinein, doch die Angst, dabei gesehen zu werden, seine Sicherungen und Tarnungen zu verraten, hält ihn ab. Für eine sehr lange Zeit bleibt er hier draußen. Wird überfallen. Franz verliert seinen Job. Seine Familie verschwindet. Vollkommen entkräftet kehrt er schließlich in seine Wohnung zurück. Ein Geräusch schreckt ihn auf. Er versucht, es zu ignorieren, hofft, es wäre nicht da, aber er spürt immer mehr, dass er nicht allein ist. Irgendjemand ist in seinem Bau. Franz will sich verteidigen, will das Geräusch,
den Eindringling, finden. Franz verändert sich, wird härter, will sich wehren. In seinem Kampf gegen die Bedrohung beginnt Franz, anfangs unmerklich, dann aber immer konsequenter, mit der Zerstörung dessen, was ihm am liebsten ist. Doch er entdeckt den Eindringling nicht. Er verfolgt ihn – er wird schließlich verfolgt. Aus dem Jäger wird der Gejagte. Sie wollen das, was ihm zusteht. Und schließlich stehen sie sich gegenüber. Der Eindringling und Franz.
OSCAR®-Preisträger Jochen Alexander Freydank nimmt sich eine bislang unverfilmte Erzählung Franz Kafkas vor und inszeniert damit die Geschichte einer 'Verwandlung' und einer Paranoia, die auch die Geschichte unserer Zeit ist. Regisseur Jochen Alexander Freydank bringt die Vorlage als hochspannendes Drama auf die Leinwand, das sich in einem filmisch einzigartigen Kosmos entfaltet.
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