In Sarmatien (2013)
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In Sarmatien


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Deutschland

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Sarmatien, antikes Reich zwischen Weichsel, Wolga, Ostsee und Schwarzem Meer, aber auch das Traumland des Dichters Bobrowski, „in dem alle Völker und Religionen Platz fänden, hätte nicht die Geschichte alles eins ums andere Mal umgepflügt“. Einst die Mitte Europas, nun aus unserem Blick nahezu verschwunden. Volker Koepp besucht die Republik Moldau, Weißrussland, Litauen und die Ukraine, folgt den Gedichten Bobrowskis und den großen Strömen entlang bis zum Kurischen Haff.

Fotos (1/13)
In Sarmatien (2013)
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In Sarmatien (2013) - Poster
Stab und Cast
Format:
16:9 HD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
FSK:
Nein
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Handlung

Sarmatien, antikes Reich zwischen Weichsel, Wolga, Ostsee und Schwarzem Meer, aber auch das Traumland des Dichters Bobrowski, „in dem alle Völker und Religionen Platz fänden, hätte nicht die Geschichte alles eins ums andere Mal umgepflügt“. Einst die Mitte Europas, nun aus unserem Blick nahezu verschwunden. Volker Koepp besucht die Republik Moldau, Weißrussland, Litauen und die Ukraine, folgt den Gedichten Bobrowskis und den großen Strömen entlang bis zum Kurischen Haff. Immer wieder kommen Bilder und Protagonisten aus früheren Filmen dazu, wirkt die alte Zeit in die neue. Sehnsucht, Widerstand, Fortgehen und Wiederkommen: ein bewegter Blick auf Menschen und Landschaften in einer Zwischenzeit.


Frühere Filme wie „Grüße aus Sarmatien“ (1972), „Kalte Heimat“ (1994), „Herr Zwilling und Frau Zuckermann“ (1998), „Kurische Nehrung“ (2001) und „Dieses Jahr in Czernowitz“ (2003) belegen Volker Koepps jahrelange Verbundenheit mit Johannes Bobrowskis poetischem Traumland „Sarmatien“. Immer wieder ist der Dokumentarfilmemacher dorthin gefahren und die Beschreibungen des Dichters an der Realität der dort lebenden Menschen abgeglichen. In Sarmatien ist eine Wiederbegegnung mit den Menschen und den Landschaften dieser Filme, die ausschnittsweise in die neuen Bilder einmontiert sind. Koepp geht aber auch neuen Spuren nach: zu den chassidischen Pilgern nach Uman, ins moldawische Kischinau oder in die weißrussische Memelstadt Grodno. Die Fragen sind überall die gleichen: Wie kann man dort leben und sich eine Zukunft vorstellen? Welche politischen und ökonomischen Möglichkeiten haben die Jungen? Was bedeutet „Heimat“ für sie? Und was „Europa“? In Bobrowskis Gedichten ist Sarmatien eine Heimat für alle. In Volker Koepps Film bleiben die Menschen optimistisch, dass irgendwann einmal die historischen, die kulturellen, die nationalstaatlichen und die sprachlichen Grenzen urchlässig werden.


„Dies ist Koepps schönster Film, in dem alle früheren aufzugehen scheinen.“ (Süddeutsche Zeitung)


„Koepps Opus magnum!“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

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