Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris (2009)

Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris


81

* Pflichtfelder

2,51 €

Eine Frau wird tot aufgefunden. Sie liegt wie aufgebahrt in ihrem Bett, die Haare gekämmt, die Lippen geschminkt. Ein Schock, sie hat sich selbst vergiftet. Ein Freitod, frei gewählt und doch nicht freiwillig. Februar 1996. Elf Jahre später kommt der jüngste Sohn der Frau einem schrecklichen Geheimnis auf die Spur, das mehr mit seinem eigenen Leben zu tun hat als ihm lieb ist.

Es geht um ein Verbrechen, das in vielen Familien passiert, um Schuld, um kirchliche Macht und das Schweigen als höchstes Gebot. Ein poetischer, aufwühlender Dokumentarfilm, gedreht an Originalschauplätzen in Frankreich, Deutschland und der Türkei, mit den Stimmen von August Diehl, Suzanne von Borsody und Meret Becker.

Fotos (1/4)
Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris (2009)
Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris (2009)
Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris (2009)
Wenn einer von uns stirbt, geh ich nach Paris (2009) - Plakat
Stab und Cast
Format:
16:9 SD
Farbe:
Farbe
Sprache(n):
Deutsch
FSK:
12
Mehr zum Film
Handlung

Am Anfang steht ein Selbstmord. Eine Frau vergiftet sich und ihre Familie verharrt im Schock. Keiner stellt Fragen. Nur dem jüngsten Sohn lässt das keine Ruhe. Als er zu fragen beginnt, drückt sich ein finsteres Kapitel der Familiengeschichte an die Oberfläche. Aus hinterlassenen Tagebüchern, Briefen, Akten aus einem Kinderheim und vielen Gesprächen montiert Filmemacher Jan Schmitt eine außergewöhnliche Dokumentation. Es geht um Verdrängung, Lügen, Religion und die Beichte, die das große Schweigen über sexuelle Gewalt in der eigenen Familie begünstigt haben. Als der Film im November 2009 in die Kinos kam, war er seiner Zeit voraus. Erst im Januar 2010 brach in Deutschland ein Sturm der Entrüstung los über den systematischen Kindesmissbrauch mitten in unserer Gesellschaft. Doch die Folgen für die Opfer werden bis heute kaum wahrgenommen. Das muss sich ändern, dieser Film macht den Anfang. Poetisch, aufwühlend, gedreht an Originalschauplätzen in Frankreich, Deutschland und der Türkei, mit den Stimmen von August Diehl, Suzanne von Borsody und Meret Becker.


Der Film ist Teil einer dokumentarischen Trilogie von Jan Schmitt zum Thema "Vater, Mutter, Kind."

Ähnliche Filme